“To be human is to have a Utopia.”Christian Boltanski.

As humans we recognize ourselves by remembering. This is the evidence of existing in a chronological context, which forms identity. The loss of memory can lead to a serious identity crises. But memory hasn’t to be true implicitly as scientific research learned us: to remember is a flexible process, which always adapts to an optimized learning for the future.

People collect proofs like photographs, documents and letters to verify their memories. I follow from this an existential doubt: Can I trust memory? Who am I really? If I don't leave any traces, have I ever existed?

In this area of conflict I am interested in man’s subjective sensations and his capability to remember, to forget, to associate and to create - consciously or not - his own Utopia.

 

My work ranges in transition of photography and video, of visual and sonic relevance. Especially the interface between the disciplines I am interested of: photography as a time-based medium - video as  a time-independent medium - sound as a catalyzer of visual imagination.

 

 

 

 

“Mensch ist, wer eine Utopie hat.” Christian Boltanski.

Als menschliche Wesen erkennen wir uns selbst in der Erinnerung. Sie ist der Beweis dafür, dass wir in einem chronologischen Zusammenhang existieren, und sie formt unsere Identität. Ein Gedächtnisverlust kann zu einer ernsthaften Identitätskrise führen.
Aber Erinnerung muss nicht unbedingt wahr sein, wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigten: sich-erinnern ist ein flexibler Prozess, der sich immer an ein optimales Lernen für die Zukunft anpasst.
Um Erinnerung zu verifizieren betreibt der Mensch Spurensicherung. Er fotografiert, bewahrt Briefe und Dokumente auf, sammelt Souvenirs. Ich schließe daraus einen existenziellen Zweifel: Kann ich meiner Erinnerung trauen? Wer bin ich wirklich? Wenn ich keine Spuren hinterlasse, habe ich dann jemals existiert?

In diesem Spannungsfeld interessiert mich der Menschen mit seiner subjektiven Wahrnehmung und seiner Fähigkeit sich zu erinnern, zu
vergessen, zu assoziieren und - bewusst oder nicht – sich seine eigenen Utopien auszudenken.

 

Meine Arbeit bewegt sich im Übergang zwischen Fotografie und Video, zwischen visueller und akustischer Relevanz. Ganz besonders interessiert mich die Schnittstelle zwischen den Disziplinen: Fotografie als zeitbasiertes Medium - Video als zeitunabhängiges Mittel- Ton als Katalysator visueller Fantasien.