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Fading away

2015, animation, 2:25 min

 

In this work I investigate and play with expectations: The cabinet photograph, which used to be a common personal image in the first decades of photography, is shown as a static subject in a video projection. Nothing happens in the first 10 seconds. Exactly when the expectation of the beholder is confirmed, there is a simple movement in the image: her eyes blink. The beholder is surprised and confused, if he has mistaken. And suddenly there is even more movement in the image: blinking and moving eyes, breathing and a heartbeat. But now, as she seems to be alive, her image fades away.

The basis of this work is a quotation by Immanuel Kant: “Only those who are forgotten are truly dead.”
 
 
 
Es ist ein Spiel mit Erwartungshaltungen: Der Betrachter sieht eine Fotografie einer jungen Frau. Es ist ein Kabinettfoto aus der Jahrundertwende,  wie es zur damaligen Zeit nicht ungewöhnlich war. Das Bild ist statisch, nichts passiert. Gerade, wenn sich der Betrachter in seiner Erwartung bestätigt sieht, gibt es eine einfache Bewegung: ihre Augen blinzeln. Der Betrachter ist überrascht und verunsichert. Und plötzlich kehrt Leben in die Person: ihre Augen bewegen sich, man hört sie atmen und ihr Herz schlägt. Doch nun, da wieder Leben in sie zurückgekehrt ist, verblasst ihr Bild.
 
Diese Arbeit bezieht sich auf ein Zitat von Immanuel Kant: “Nur wer vergessen wird, ist wirklich tot.”