Letters from Utopia/ Briefe aus U.

2012/ 2013, 50 pieces, Photography, different papers, wax, work in progress

 

 

 

Today, in the digital age, the handwritten letter as a sign of communication is a relict. It is a symbol of physical absence and mental nearness between people. It is emotionally loaded . why else is it treasured in boxes or bured in anger?

 

In this work the "letters" operate as metaphorical bridges between the present and an idealized place of the past, which only exists in the memory. 

Here an essential technique is the collage, which is quite similar to the act of remembering: Papers and pictures are combined, separated and jointed together again - a violating and  healing process at the same time, like the suturation of a wound.

 

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Der handgeschriebene Brief als gebräuchliches Medium der Kommunikation ist heute, im digitalen Zeitalter, ein Relikt. Er ist ein Symbol für die physische Abwesenheit und mentale Nähe zwischen Menschen. Er ist emotional geladen – warum sonst wird er liebevoll im Schuhkarton aufbewahrt oder im Zorn zerrissen?
 
In dieser Arbeit funktionieren die „Briefe“ als metaphorische Brücken zwischen der Gegenwart und einem idealisierten Ort in der Vergangenheit, der nur noch in der Erinnerung existiert.
Eine zentrale Technik hier ist die Kollage, die dem Akt des sich-Erinnerns sehr ähnlich ist: Papiere und Fotografien  werden kombiniert, zerschnitten und wieder neu zusammengefügt - ein verletzender und heilender Prozess zugleich, wie das Nähen einer Wunde.