UPDATE - WORK IN PROGRESS

INFORMATIONSDESIGN 

Aufgabe: Entwurf einer informationsgrafischen Timeline zu einem freien Thema als A2-Poster. _handfeste Ideen/ Konzepte _Thema zerlegen in Einzelteile _Befassen mit dem Thema Informationsgestaltung (Neurath, Tufte, LATCH etc.)

 

Seit der erste erfolgreichen Organtransplantation am Mensch 1954 boomt der Organhandel weltweit. Mit den neuen medizinischen Möglichkeiten stieg die Nachfrage exponentiell, während das verhältnismäßig niedrige Angebot den Wert von Herz & Co in die Höhe trieb. Die Wartelisten von Patienten, die auf eine Organtransplantation warten, sind lang, und die Anzahl von in Armut lebenden Menschen, die bereit sind, für ein paar Dollar nahezu alles zu tun, ist groß.
Der illegale Handel mit Organen erwirtschaftet heute Gewinne zwischen 600 Millionen und 1.2 Milliarden US Dollar, dabei sind Industrienationen als Nachfrager und Dritte-Welt-Länder als Anbieter gleichermaßen daran beteiligt. Verlierer sind jedoch wiedereinmal die Ärmsten der Armen, die als Spender nur wenige Tausend Dollar für ihr Organ erhalten, während diese auf dem Schwarzmarkt 6-stellige Summen erzielen. Gewinner sind Hehler und Kriminelle, die auf vielfältige Weise an ihre teure Ware gelangen.
In dieser Arbeit habe ich mich intensiv mit dieser Thematik auseinander gesetzt. Wichtig war mir, die überwältigende und oft unübersichtliche Informationsvielfalt zu bündeln und auf ausgesuchte Fakten zu reduzieren, um mit diesen repräsentiativ und in simpler Optik auf die Problematik hinzuweisen.

 

Tools:  Adobe Illustrator, Photoshop

 

Fach: Visuelle Konzepte II, Prof. Clemens Mahler

PICTOGRAMME

Aufgabe: Gestalten Sie eine Piktogramm-Familie mit 4 inhaltlich zusammengehörigen Bildzeichen. Die Konstruktion soll nachvollziehbar auf Basis geometrischer Grundformen und/oder eines Rasters erfolgen und die Piktogramme sollen als formal zusammengehörig erkennbar sein. Das inhaltliche Thema ist frei. Arbeiten Sie morphologisch und verwenden Sie maximal zwei Farben. b) Entwerfen Sie eine Layout (A 3) welches Ihr Piktogramm-Familie präsentiert und das Gestaltungssystem erklärt. Schriftauswahl für die Beschriftung: siehe Dokumentation.

 

Die ersten Überlegungen zum Thema fanden zunächst mittels Handskizzen auf dem Papier statt. Dabei erwies sich das karierte Raster bei der Formfindung als sehr hilfreich, da ich als erste Idee die Piktogramme aus Quadraten und Kreisen aufbauen wollte. Dieses Raster habe ich im Wesentlichen auch bei der digitalen Ausarbeitung beibehalten. Inhaltlich entschied ich mich für das Thema „Tonträger“: Compact Disc, Schallplatte, Kassette und Tonband. Da es allerdings dazu bereits Piktogramme gibt, versuchte ich, ein Alleinstellungsmerkmal für meine Piktogramme zu finden. Daher gab ich mir selbst die Auflage, Kreise zu vermeiden und nur mit Quadraten mit abgerundeten Ecken zu arbeiten. Dies funktionierte bei „CD“ und „Schallplatte“ einigermaßen, bei „Kassette“ aber nicht, da hier das Quadrat mit den abgerundeten Ecken der tatsächlichen Form sehr nahe kommt. An dieser Stelle entschied ich mich, wieder zu den konventionellen Formen zurück zu kehren. „CD“ und „Schallplatte“ baute ich aus Kreisen auf, ebenso „Tonband“, wobei dieses auch das Quadrat enthält, ebenso wie die „Kassette“. Wichtig war mir, dass bestimmte Elemente wiederkehren, wie zum Beispiel die feinen Rillen der Schallplatte: auf „CD“ kehren sie als stilisierte Glanzfläche wieder, ebenso bei „Kassette“ und „Tonband“

 

Tool: Adobe Illustrator

 

Fach: Visuelle Konzepte I, Prof. Daniel Rothaug

SOMEONE-ELSE REPORT

Der amerikanische Designer Nicholas Feltron ist bekannt für seine kunstvollen Infografiken, die jährlich in seinem ANNUAL REPORT erscheinen. In variationsreicher Form erklärt er dort verschiedenste, oft auf bestimmte Personen bezogene Zusammenhänge und zeigt damit auf anschauliche Weise eine Art „Landkarte“ einer Persönlichkeit. In diesem Projekt wurde nach seinem Vorbild eine grafische „PersönlichkeitsLandkarte“ einer Kommilitonin erstellt. In ersten Gesprächen versuchte ich zunächst, mir ein Bild über meine Interviewpartnerin zu machen und ihre Vorlieben bzw. Besonderheiten herauszufiltern. Dabei kristallisierten sich die Themen „Freizeitgestaltung“ und „Essen“ als besonders wichtig heraus. Einzelne Aspekte wurden im Detail besprochen, um interessante Zusammenhänge zu erarbeiten. Bei der Gestaltung des „One-Pagers“ war mir wichtig, eine klare grafische Formensprache für jedes Thema zu finden. In der Anordnung der Grafiken sollte eine möglichst abwechslungsreiche Gesamtkomposition aus Grafiken und Schrift entstehen. Dabei wurden inhaltliche Korrektheit und statistische Auswertbarkeit - in Absprache mit der Testperson -  zugunsten einer visuell ansprechenden Darstellung vernachlässigt.

 

Tool: Adobe Illustrator

 

Fach: Visuelle Konzepte I, Prof. Daniel Rothaug

ANALOGE DIGITS 

Aufgabe: Gestalten Sie 4 typographische Wörter aus unterschiedlichen ‚analogen Digits’ (z. B. Körner, Steine, usw.). Versuchen Sie einen Sinnbezug zwischen Wort und Form zu schaffen. Dokumentieren Sie Ihre Versuche. 

 

Mittels einer Pipette  trug ich das Wort „nass“auf eine kunststoffbeschichtete Pressspanplatte auf. Es war jedoch unmöglich, das Ergebnis zu fotografieren, da der Kontrast zum Untergrund zu gering war. Dieses Problem versuchte ich zu lösen, indem ich als Nächstes mit Tee (Hagebutte) auf einer Glasplatte arbeitete. Dabei stellte sich ein interessanter optischer Effekt ein, nämlich eine Art Kontur an den Rändern der Buchstaben - vermutlich eine Art Schatten, der durch das Glas verstärkt und auf die weiße Fläche darunter geworfen wurde. Um diesen Effekt zu verstärken, vergrößerte ich den Abstand zwischen Glasplatte und Untergrund - der Schattenwurf, der dabei entstand, ließ die Schrift fast deutlicher erscheinen als der Schriftzug selbst.  Diesen Versuch wiederholte ich noch mit weiteren Wörtern, wie z.B. „Leben“ und „flüchtig“. Reis, Zwirnspulen, Massband, Stecknadeln     Auch andere Materialien kamen zum Einsatz, wie zum Beispiel farbige Zwirnspulen und bunte Bänder („kreativ“), ein Maßband („Maß“), Stecknadeln auf einem Leinenstoff („Stich“) und Reis („lecker“, „Indien“).

 

Fach: Visuelle Konzepte I, Prof. Daniel Rothaug

TYPOGRAFIE / PROTOTYPING 

1928 entwickelte der Bildhauer, Grafiker und Typograf Eric Gill (1882 - 1940) für das britische Unternehmen Monotype die Gill Sans als englische Antwort auf die deutsche Futura. Typisch für die von der Renaissance-Antiqua abgeleitete Schrift ist, dass ihre 36 Schnitte, die zwischen 1929 und 1932 entstanden sind, sehr unterschiedliche Charakteristika aufweisen. Noch heute wird Londons Stadtbild von der Gill Sans als typisch britische Schrift geprägt, Insbesondere die Typografie der Londoner U-Bahn, als auch das Logo der BBC oder die Buchcover der berühmten Penguin books zeigen die Gill Sans als zeitlose, elegante Schrift.

Als webbasier te Präsentation habe ich mich für eine mehrseitige Darstellung mit Burger-Menü entschieden. Die Einteilung erfolgte in


_Start
_Eric Gill
_Geschichte
_Schrift


Das Design orientier t sich an der Schriftkollage von Monotype, allerdings in einer monochromen Farbgebung. Beim Hovern über die Textfelder erscheint auf der Startseite jeweils die Schnittbezeichnung des Schriftbeispiels. Ebenso werden weitere Informationen auch auf anderen Seiten auf diese Weise vermittelt (z.B.geschichtliche Daten im Detail mit Beispielen, Besonderheiten der Schrift, Vergleichsschriftarten, etc). Die Navigation schiebt sich von links in das Fenster und zeigt das in vier Kapitel unterteilte Menü. Durch Anklicken gelangt man auf die gewünschte Seite.

 

Tool: Adobe Photoshop

 

Fach: Visuelle Konzepte II, Prof. Clemens Mahler

 

 

 

FORM & CODE

Plakatentwurf. Aufgabe: Gestalten Sie ein Plakat zum Thema „Form & Code“ im Format DIN A 3 (randlos). Verwenden Sie ausschließlich Punkte (bzw. Kreise) sowie den Text „Form & Code“. Punkte sollen das tragende Gestaltungselement Ihres Entwurfs sein. Verzichten Sie auf Farbe und Graustufen und nutzen Sie ausschließlich die Schriftfamilie „Helvetica“ bzw. „Helvetica Neue“. Entwickeln Sie zunächst 10 maximal unterschiedliche Gestaltungsansätze (DIN A 4) und arbeiten Sie davon nach der Zwischenpräsentation 3 aus. Lassen Sie sich visuell von Op-Art und Konkreter Kunst inspirieren. 

 

Tool: Adobe Illustrator

 

Fach: Visuelle Konzepte I, Prof. Daniel Rothaug